Saarbrücker Zeitung, 12.10.2016

QuelleSaarbrücker Zeitung

Wehrdener Kirche feiert Patronatsfest

Messe eines jungen Geislauterners ist dabei zum zweiten Mal zu hören

Der junge Musiker und Komponist Niclas Michely – hier am Dirigentenpult. Foto: Bischöfliche Pressestelle

In Dorf im Warndt wurde jüngst die Heilig-Kreuz-Messe des 18-jährigen Niclas Michely uraufgeführt. Eine weitere Mess-Komposition von ihm ist am kommenden Sonntag in Wehrden zu hören: „Was ist dir heilig?“

Am kommenden Sonntag, 16. Oktober, feiert die katholische Kirche St. Hedwig in Wehrden ihr Patronatsfest. Innerhalb der Festmesse zum Patronatstag, die um 10.45 Uhr beginnt, steht dabei ein besonderes musikalisches Ereignis bevor: Die Gottesdienstbesucher bekommen eine Mess-Komposition zu hören, die der junge Geislauterner Niclas Michely geschrieben hat. „Was ist dir heilig?“, lautet der Titel des Stücks für großes Orchester, Chor, Orgel und Solisten. Ein Projektchor und -orchester unter dem Namen Michely-Kantorei mit der Solistin Marina Thiel und Tobias Pfortner an der Orgel lässt unter Leitung des jungen Komponisten diese Messe erklingen. Uraufgeführt wurde sie übrigens zur Osternachtfeier in Saarbrücken in der dortigen Jugendkirche eli.ja (die SZ berichtete); dorthin kamen mehr als 1000 Besucher.

Michely, 18 Jahre jung, nach seinem Abitur seit kurzem Auszubildender bei der Stadt Saarbrücken, zeichnete jüngst auch verantwortlich für die Heilig-Kreuz-Messe, mit der in Dorf im Warndt Kirchenjubiläum gefeiert wurde – er hat binnen kurzer Frist gleich drei Mess-Kompositionen geschrieben.

Bei „Was ist dir heilig?“, teilt die Wehrdener Kirchengemeinde mit, stammt nicht nur die Musik aus seiner Feder. Er hat auch eigene Texte, die die festen Teile des katholischen Messordinariums ins Heute übersetzen, verfasst und vertont. Die Messe „Was ist dir heilig?“, heißt es in der Mitteilung, sei ein modernes Werk, das Stilmittel vieler Musikepochen spiegele; Rock- und Pop-Elemente kämen nicht zu kurz. So finde man neben Orgel, Klavier und Bläsern auch Schlagzeug und E-Gitarre in der Partitur.

Saarbrücker Zeitung, 22.09.2016

QuelleSaarbrücker Zeitung

Gemeinde feiert 60. Jahrestag der Kirchweihe

Fest der Begegnung in der Kirche Herz Mariä in Dorf im Warndt

Das Hochamt wurde musikalisch von einer Messe begleitet, die anlässlich des Jubiläums uraufgeführt wurde. Foto: Kirche Herz Mariä

Das gemeinsame Schlusslied aller Chöre begeisterte die Zuhörer derart, dass die 50 Sänger um eine Zugabe gebeten wurden. – Foto: Kirche Herz Mariä

 

Mit Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit erkämpften sich die Katholiken im Warndtdorf eine eigene Kirche. Im September feierte die Gemeinde zwei Tage lang den 60. Jahrestag der Kirchweihe. Zu Gehör kam die Messe des jungen Komponisten Niclas Michely. 

Anlässlich des 60-jährigen Weihejubiläums der Kirche Herz Mariä in Dorf im Warndt fand ein Fest der Begegnung statt. Mit einem Chorkonzert begannen die Feierlichkeiten in der Kirche, die von Holger Bickar eigens in den Farben der vier Elemente illuminiert wurde.

Die musikalische Ausgestaltung übernahmen der Chor Media Vita aus Wehrden, geleitet von Sabine Weber, die Happy Church Singers aus Hostenbach/Schaffhausen unter der Leitung von Joachim Schwarz, der Neuapostolische Kammerchor Pro musica aus Dillingen unter Thomas Schwarz sowie, quasi als Lokalmatador, der Singkreis Troubadix mit seiner Chorleiterin Anne Bessrich.
Auch die Gesangsbeiträge behandelten das Motto „Die vier Elemente“. Dazwischen boten Farbimprovisationen von Tobias Pfortner, musikalisch eingerahmt von Niclas Michely an der Orgel und Steffen Reintgen an der Gitarre, eine ganz andere, hochspannende Interpretation des Mottos. Abgerundet wurde die Veranstaltung von Meditationstexten, als spiritueller und geistiger Impuls, vorgetragen von Katja Wartenpfuhl. Einer der Höhepunkt des Abends war sicherlich das gemeinsame Schlusslied „Sei behütet auf deinen Wegen“. Intoniert von mehr als 50 Sängern und Sängerinnen, hat die Vorführung das Publikum derart begeistert, dass es gleich noch einmal gesungen werden musste.
Der zweite Festtag begann mit einem Hochamt in der Kirche. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Projektchor, der sich aus der Chorgemeinschaft Schola Emmersweiler und dem Kirchenchor Cäcilia Dorf im Warndt sowie verschiedenen Gastsängern zusammensetzte. Er brachte in einer Uraufführung die Messe „Missa sancta crucis“ unter der Leitung von Tobias Pfortner zu Gehör. Komponiert hat sie der erst 18-jährige Geislauterner Niclas Michely.
Zum Ende der Messe zogen Kinder der katholischen Kindertagesstätte Warndtwichtel in die Kirche ein und sangen das Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Bis dahin hatten die Knirpse an der Marienstatue vor der Kirche ein Herz aus Blumenblüten gelegt. In der Mehrzweckhalle feierten die Gäste anschließend weiter, bei Gefüllten und guten Gesprächen.
Im Mittelpunkt dabei stand immer wieder die Kirche und ihre Geschichte. Ruth Christmann hatte alte, zum Teil sehr alte, Fotos und Dokumente zur Verfügung gestellt. Die Musik übernahmen der Warndtknappenchor sowie einmal mehr die Kinder der Kindertagesstätte.

BILD, 09.09.2016

QuelleBILD

INNERHALB EINES HALBEN JAHRES

Niclas (18) komponiert schon seine dritte Messe

Niclas Michely (18) liebt die Musik (Foto: Thomas Wieck)

Völklingen – Wenn er so weiter macht, wird’s rekordverdächtig: Der gerade mal 18-jährige Niclas Michely aus Geislautern hat schon seine dritte Kirchen-Messe geschrieben – und das innerhalb eines halben Jahres!

Niclas, der im Oktober ein duales Studium zum Diplom-Verwaltungswirt beginnt, hat Musik schon immer begeistert. Er spielt in Kirchen beider Konfessionen im Saarland, ist u. a. Organist der Pfarrkirche St. Wendalinus in Großrosseln.

Im März feierte der 18-Jährige die Premiere seiner ersten Messe mit dem Titel „Was ist dir heilig?“ in der Saarbrücker Jugendkirche „eli.ja“.

Es folgte die „Kleine Regionalbahnmesse“ in der Kirche im Dorf im Warndt, zusammen mit dem dortigen Kirchenchor und der Schola Emmersweiler.

Niclas: „Während der Proben hierfür wünschte sich der Chorvorstand, dass ich eine Messe für das 60-jährige Weihe-Jubiläum der Kirche Herz Mariä im Dorf im Warndt komponiere.“

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Niclas hat seine dritte Messe komponiert (Foto: Thomas Wieck)

So entstand die „Heilig-Kreuz-Messe (Missa Sanctae Crucis) – ein 18-minütiges Werk für Chor und Orgel. 

Es wird wohl nicht Niclas‘ letzte Messe sein….


Saarbrücker Zeitung, 08.09.2016

QuelleSaarbrücker Zeitung

Katholiken kämpfen für Kirche

Am Sonntag feiert die Gemeinde rund um Herz Mariä 60. Jahrestag der Kirchweihe

Die Herz-Mariä-Kirche in Dorf im Warndt; im Vordergrund der Pfarrsaal. (Archivfoto: Becker & Brezel)

Die Herz-Mariä-Kirche in Dorf im Warndt; im Vordergrund der Pfarrsaal. (Archivfoto: Becker & Brezel)

Stark im Glauben, gut im Improvisieren, engagiert, zielstrebig, einfallsreich: Mit Nachdruck und zähem Beharren erkämpften sich die Katholiken im Warndtdorf nach dem Zweiten Weltkrieg ihre eigene Pfarrkirche. Am Sonntag feiert die Gemeinde in und um die Kirche Herz Mariä den 60. Jahrestag der Kirchweihe.
 
Dem Ort, entworfen als nationalsozialistische Mustersiedlung für Arbeiter, billigten die Machthaber keine eigene Kirche zu. Den damaligen Bewohnern des Warndtdorfes ging diese Tendenz gegen das religiöse Empfinden. Das hat die ortsansässige Heimatforscherin Ruth Christmann in ihrer umfangreichen Chronik zum mittlerweile 60-jährigen Bestehen der Herz-Mariä-Kirche nachgezeichnet (die Saarbrücker Zeitung berichtete).Im Telegrammstil: Erst fanden die Warndtdorf-Gottesdienste in der so genannten „Keramik“ statt, einem umgewidmetem Fabriksaal am Ortseingang. „Eine Notkirche“, schrieb der damalige Kaplan Rudolf Müller in einem Bittbrief an den saarländischen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann (genannt „Joho“). In dem Brief schreibt Kaplan Müller zudem: „Der Altar und der Tabernakel sind nur provisorisch. Das Allerheiligste kann noch nicht in der Kirche verbleiben. Es fehlen Paramente und kirchliche Geräte jeder Art, insbesondere Ziborium, Monstranz, Rauchfass, Gefäße für heilige Öle etc. Ein Harmonium ist fürs erste geliehen. Die Wände sind nackt und kahl ohne jeden Schmuck. Der Fußboden ist Stein und Zement, nicht eine Knie- oder Sitzbank ist vorhanden.“Bei diesem Notbehelf sollte es nicht bleiben. Mit der von der Chronistin ausführlich beschriebenen Zielstrebigkeit der katholischen Warndtbevölkerung wurde in den Jahren ab 1955 (dem Tag der Grundsteinlegung), mit viel Eigenarbeit und Sammeleifer die dem „Unbefleckten Herzen Mariens“ gewidmete Kirche erbaut und am Sonntag, 26. August 1956, feierlich eingeweiht. In den folgenden Jahrzehnten mehrfach saniert und renoviert, kamen neue Räumlichkeiten zum eigentlichen Sakralbau hinzu – Kindergarten und Pfarrzentrum mit Saal zum Beispiel.
Modern und anheimelnd: Ein Blick in den Innenraum der Kirche in Dorf im Warndt. (Foto: Sammlung Ruth Christmann)

Modern und anheimelnd: Ein Blick in den Innenraum der Kirche in Dorf im Warndt. (Foto: Sammlung Ruth Christmann)

Fest der Begegnung

Heute gehört die Herz-Mariä-Kirche zur Großpfarrei Heilig Kreuz im Warndt. Und die feiert am Wochenende, 10. und 11. September, pünktlich zum 60. Jahrestag der Weihe der Warndtdorfkirche ein „Fest der Begegnung“. Starten wird die Feierlichkeit am Samstag, um 20 Uhr mit einem Konzert in der Kirche selbst. „Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm mit Chor- und Orgelmusik. Neben den Happy Church Singers aus Schaffhausen, dem neuapostolischen Kirchenchor pro musica, dem Chor Media Vita aus Wehrden und dem Singkreis Troubadix werden Niclas Michely, Steffen Reintgen und Tobias Pfortner unsere Ohren und Augen überraschen“, verspricht der druckfrische Pfarrbrief. Im Anschluss folgt ein Umtrunk mit Abendimbiss in der benachbarten Turnhalle.Der Sonntag beginnt mit dem Festgottesdienst um zehn Uhr. Er wird mitgestaltet durch die Chorgemeinschaft der Schola Emmersweiler, den Kirchenchor Cäcilia Dorf im Warndt und den „Warndtwichteln“ des Kindergartens. Im Mittelpunkt steht die Aufführung der „Heilig Kreuz-Messe/Missa sanctae crucis“, die der junge Geislauterner Niclas Michely geschrieben hat.Nach dem Gottesdienst bietet die Gemeinde mit Hilfe des Berg- und Hüttenvereins und des Warndtknappenchores in der Turnhalle Mittagessen an (Gefillde mit Sauerkraut), ebenso selbst gebackenen Kuchen und natürlich „Zeit für Begegnungen“.

Eine eigene Messe wert

Der junge Musiker und Komponist Niclas Michely. (Foto: Bischöfliche Pressestelle)

Der junge Musiker und Komponist Niclas Michely. (Foto: Bischöfliche Pressestelle)

Der junge Musiker und Komponist Niclas Michely aus Geislautern hat eine weitere Messe komponiert. Die „Heilig-Kreuz-Messe“, sein bereits drittes Werk, wird am Sonntag, 11. September, um 10.30 Uhr in der Kirche Herz Mariä in Dorf im Warndt aufgeführt. Die Messe hat der Komponist nach dem Namen der neuen Großpfarrei im Warndt „Heilig-Kreuz-Messe“ benannt. Eine weitere Aufführung ist am Mittwoch, 14. September, um 18.30 Uhr in St. Wendalinus in Großrosseln, der Pfarrkirche der neuen Warndtpfarrei.

Niclas Michely ist 18, wohnt in Geislautern. „Noch“, sagte er: Am 1. Oktober beginnt er ein duales Studium, als Verwaltungswirt bei der Stadt Saarbrücken. Musik als Brotberuf wollte er lieber nicht; ihm ist offenbar bewusst, dass das nicht einfach ist, auch weil allerorten gespart wird.
Bei der Aufführung in Dorf im Warndt singen der örtliche Kirchenchor, der Chor aus Emmersweiler und Gastsänger. Eine Art Projektchor, meinte Michely. Er selbst spielt Orgel, Tobias Pfortner dirigiert.
Michely kommt aus Bernhard Hayos Streicherprojekt. Irgendwann war ihm das Cello allein zu langweilig, sagte er. Es kamen Klavier und Orgel dazu. Sein erstes Stück, das tatsächlich aufgeführt wurde, hat er mit zehn Jahren geschrieben. Sein Vater ist Stephan Michely, Diplomingenieur Fachrichtung Architektur. Der Geislauterner leitet die Technische Abteilung des Grundstücks- und Gebäudemanagement-Betriebes der Stadt Völklingen.

Radio Salü, 04.09.2016

QuelleRadio Salü

Neue Kompositionen Niclas Michely

aus: „Über Gott und die Welt“

Die Musik, die junge Menschen lieben, ist ja außerordentlich vielfältig. Kirchenmusik ist nicht dabei. Es gibt aber Ausnahmen. Eine ganz besondere ist, wenn ein Abiturient gerade seine dritte Messe komponiert hat. Oliver Hilt stellt ihn vor.

 

Warndt aktuell, 31.08.2016

QuelleWarndt aktuell

Drei Messen in halbem Jahr

18-jähriger Komponist Niclas Michely schreibt Auftragsmesse für den Warndt

Am 11. September wird die Heilig Kreuz-Messe in der Kirche Dorf im Warndt uraufgeführt. Komponiert hat sie der 18-jährige Niclas Michely aus Geislautern. Es ist bereits seine dritte Messvertonung.

Er wollte mehr als nur spielen
Niclas Michely war schon immer von der Musik fasziniert.
Schon in der Grundschulzeit begann Michely, nicht bloß Instrumente zu spielen, sondern auch schöpferisch tätig zu werden. Erst spielte er Cello, „als mir das Cello zu eintönig wurde, ist dann noch das Klavier hinzugekommen“, erinnert sich der angehende Student. Die im Streichorchester erlernten Stücke setzte er zu Hause auf dem Klavier um, komponierte die ersten, noch einfachen Stücke; „oft waren darunter auch Lieder, die Grundschulkameraden getextet haben“, sagt er. 2008 wurde seine Komposition „Langsam wird es Frühling“ in der ständigen Vertretung des Saarlandes in Berlin uraufgeführt.
Dann wechselte er zum Gymnasium, zur Bischöflichen Marienschule, wo er als Schüler der Bläserklasse das Saxophonspiel lernte – und erste Erfahrungen mit der Orgel sammelte. Mittlerweile spielt er „nebenberuflich“ in verschiedenen Kirchen beider Konfessionen im gesamten Saarland und ist unter anderem Organist der Pfarrkirche St. Wendalinus in Großrosseln.

Drei verschiedene Messkompositionen
Der Musiker schrieb innerhalb der letzten Jahre zunächst kammermusikalische Stücke für kleinere Besetzungen und Chorarrangements.
Gegen Ende 2015, in der Phase seiner intensiven Abiturvorbereitung, erlebte sein kompositorisches Schaffen einen weiteren Meilenstein: „Dieses Notenprogramm taugt doch zu mehr“, sagt Michely – und machte sich an die Arbeit: Seine Messe „Was ist dir heilig?“ für großes Orchester, Chor und Solisten, die in der Osternacht am 26. März mit über 70 Musikern unter Leitung des Komponisten in der Saarbrücker Jugendkirche eli.ja uraufgeführt wurde, ist mit über 1000 Kirchenbesuchern zum vollem Erfolg geworden, bei dem selbst die Hostien nicht mehr ausgereicht haben.
Am Tag der zweiten Aufführung der Messe „Was ist dir heilig?“ am Pfingstsonntagabend in der Basilika St. Johann wurde morgens bereits seine zweite Messvertonung, die „Kleine Regionalbahnmesse“ (komponiert während der allmorgendlichen Regionalbahnfahrt zur Schule), in der Kirche Dorf im Warndt mit dem dortigen Kirchenchor und der Schola Emmersweiler unter der Leitung von Tobias Pfortner uraufgeführt. Diese sehr einfach gehaltene lateinische Messe bezieht die singende Gemeinde nach dem Vorbild seiner ersten Messe mit eingängigen Melodien ein, was gerade auch in Zeiten der zunehmenden „Kirchenflucht“ wichtig ist.
Noch während der Probearbeit an der Regionalbahnmesse reifte im Chorvorstand der Wunsch nach einer ähnlich aufgebauten, aber „neuen“ und etwas anspruchsvolleren Messe als Auftragskomposition für das 60-jährige Weihejubiläum der Kirche Herz Mariä Dorf im Warndt.
Erst sollte es eine Marienmesse werden, dann jedoch wurde es die „Heilig Kreuz-Messe“ (Missa Sanctae Crucis), ein etwa 18-minütiges Werk für Chor und Orgel, benannt nach der neuen katholischen Großpfarrei im Warndt.
Dies ist auch ganz im Sinne des Pastoralteams. „Ich bin begeistert von diesem Ansatz“, sagt Pfarrer Patrik Altmeyer, „Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Messe die verschiedenen Chöre unserer Pfarrei begeistern können“.
Zukunftsweisend ist auch der Einsatz der neuen Medien bei der Probenarbeit – so können die Sängerinnen und Sänger ihre Stimme zuhause oder auch unterwegs per Videosimulation auf Smartphone und PC üben.
Die Heilig Kreuz-Messe wird im Festhochamt am 11. September 2016 um 10:30 Uhr uraufgeführt.

Wie geht es weiter?
Niclas Michely kann sich gut vorstellen, einmal seine Brötchen mit der Musik zu verdienen. Aber der bodenständige junge Mann ist skeptisch gegenüber dem Musikbusiness: „Ich will nicht, dass es nur um Quoten und Geld geht“, sagt er. Drum will er zunächst eine „solide“ berufliche Laufbahn einschlagen: „Ab Oktober beginnt mein duales Studium zum Diplom-Verwaltungswirt“, sagt Michely.
Organisiert ist er bereits jetzt außerordentlich gut: Denn das Musikerdasein, das Komponieren, das Proben und die Pressearbeit – das alles ist auch mit effizienter Planung, präzisen Absprachen und nicht unerheblichem Verwaltungsaufwand verbunden.
Aktuelle und weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite www.michely.org. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich per Newsletter auf dem Laufenden zu halten.

Aufführungstermine der Messen von Niclas Michely
Heilig Kreuz-Messe für Chor und Orgel:
• Uraufführung – Sonntag, 11.09.2016 um 10:30 Uhr in der Kirche Herz Mariä Dorf im Warndt (Festhochamt zum Weihejubiliäum)
• Mittwoch, 14.09.2016 um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Wendalinus Großrosseln (Patrozinium der Pfarrei Heilig Kreuz)
Messe „Was ist dir heilig?“ für Chor, Großes Orchester und Solisten:
• Sonntag, 16.10.2016 um 10:45 Uhr in der Kirche St. Hedwig, Völklingen-Wehrden (Festhochamt zum Patrozinium)
• Montag, 01.11.2016 um 18:00 Uhr in der Saarbrücker Jugendkirche eli.ja (eli.go spezial an Allerheiligen)
• Sonntag, 15.01.2017 um 11:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef, Saarbrücken-Malstatt (Festhochamt mit anschl. Neujahrsempfang)

Saarzeitung, 24.08.2016

QuelleSaarzeitung

Drei Messen in halbem Jahr

 18-jähriger Komponist Niclas Michely schreibt Auftragsmesse für den Warndt

Am 11. September wird die Heilig Kreuz-Messe in der Kirche Dorf im Warndt uraufgeführt. Komponiert hat sie der 18-jährige Niclas Michely aus Geislautern. Es ist bereits seine dritte Messvertonung.
Niclas Michely an der großen Klais-Hauptorgel in der Saarbrücker Jugendkirche eli.ja. (Foto: Thomas Wieck)

Niclas Michely an der großen Klais-Hauptorgel in der Saarbrücker Jugendkirche eli.ja. (Foto: Thomas Wieck)

Niclas Michely dirigiert Orchester und Chor. (Foto: Bischöfliche Pressestelle)

Niclas Michely dirigiert Orchester und Chor. (Foto: Bischöfliche Pressestelle)

– Er wollte mehr als nur spielen –
Niclas Michely war schon immer von der Musik fasziniert.
Schon in der Grundschulzeit begann Michely, nicht bloß Instrumente zu spielen, sondern auch schöpferisch tätig zu werden. Erst spielte er Cello, „als mir das Cello zu eintönig wurde, ist dann noch das Klavier hinzugekommen“, erinnert sich der angehende Student. Die im Streichorchester erlernten Stücke setzte er zu Hause auf dem Klavier um, komponierte die ersten, noch einfachen Stücke; „oft waren darunter auch Lieder, die Grundschulkameraden getextet haben“, sagt er. 2008 wurde seine Komposition „Langsam wird es Frühling“ in der ständigen Vertretung des Saarlandes in Berlin uraufgeführt.
Dann wechselte er zum Gymnasium, zur Bischöflichen Marienschule, wo er als Schüler der Bläserklasse das Saxophonspiel lernte – und erste Erfahrungen mit der Orgel sammelte. Mittlerweile spielt er „nebenberuflich“ in verschiedenen Kirchen beider Konfessionen im gesamten Saarland und ist unter anderem Organist der Pfarrkirche St. Wendalinus in Großrosseln.

– Drei verschiedene Messkompositionen –
Der Musiker schrieb innerhalb der letzten Jahre zunächst kammermusikalische Stücke für kleinere Besetzungen und Chorarrangements.
Gegen Ende 2015, in der Phase seiner intensiven Abiturvorbereitung, erlebte sein kompositorisches Schaffen einen weiteren Meilenstein: „Dieses Notenprogramm taugt doch zu mehr“, sagt Michely – und machte sich an die Arbeit: Seine Messe „Was ist dir heilig?“ für großes Orchester, Chor und Solisten, die in der Osternacht am 26. März mit über 70 Musikern unter Leitung des Komponisten in der Saarbrücker Jugendkirche eli.ja uraufgeführt wurde, ist mit über 1000 Kirchenbesuchern zum vollem Erfolg geworden, bei dem selbst die Hostien nicht mehr ausgereicht haben.

Am Tag der zweiten Aufführung der Messe „Was ist dir heilig?“ am Pfingstsonntagabend in der Basilika St. Johann wurde morgens bereits seine zweite Messvertonung, die „Kleine Regionalbahnmesse“ (komponiert während der allmorgendlichen Regionalbahnfahrt zur Schule), in der Kirche Dorf im Warndt mit dem dortigen Kirchenchor und der Schola Emmersweiler unter der Leitung von Tobias Pfortner uraufgeführt. Diese sehr einfach gehaltene lateinische Messe bezieht die singende Gemeinde nach dem Vorbild seiner ersten Messe mit eingängigen Melodien ein, was gerade auch in Zeiten der zunehmenden „Kirchenflucht“ wichtig ist.

Noch während der Probearbeit an der Regionalbahnmesse reifte im Chorvorstand der Wunsch nach einer ähnlich aufgebauten, aber „neuen“ und etwas anspruchsvolleren Messe als Auftragskomposition für das 60-jährige Weihejubiläum der Kirche Herz Mariä Dorf im Warndt.
Erst sollte es eine Marienmesse werden, dann jedoch wurde es die „Heilig Kreuz-Messe“ (Missa Sanctae Crucis), ein etwa 18-minütiges Werk für Chor und Orgel, benannt nach der neuen katholischen Großpfarrei im Warndt.
Dies ist auch ganz im Sinne des Pastoralteams. „Ich bin begeistert von diesem Ansatz“, sagt Pfarrer Patrik Altmeyer, „Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Messe die verschiedenen Chöre unserer Pfarrei begeistern können“.
Zukunftsweisend ist auch der Einsatz der neuen Medien bei der Probenarbeit – so können die Sängerinnen und Sänger ihre Stimme zuhause oder auch unterwegs per Videosimulation auf Smartphone und PC üben.
Die Heilig Kreuz-Messe wird im Festhochamt am 11. September 2016 um 10:30h uraufgeführt.

– Wie geht es weiter? –
Niclas Michely kann sich gut vorstellen, einmal seine Brötchen mit der Musik zu verdienen. Aber der bodenständige junge Mann ist skeptisch gegenüber dem Musikbusiness: „Ich will nicht, dass es nur um Quoten und Geld geht“, sagt er. Drum will er zunächst eine „solide“ berufliche Laufbahn einschlagen: „Ab Oktober beginnt mein duales Studium zum Diplom-Verwaltungswirt“, sagt Michely.
Organisiert ist er bereits jetzt außerordentlich gut: Denn das Musikerdasein, das Komponieren, das Proben und die Pressearbeit – das alles ist auch mit effizienter Planung, präzisen Absprachen und nicht unerheblichem Verwaltungsaufwand verbunden.

Aktuelle und weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite www.michely.org. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich per Newsletter auf dem Laufenden zu halten.

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Aufführungstermine der Messen von Niclas Michely

Heilig Kreuz-Messe für Chor und Orgel:
• Uraufführung – Sonntag, 11.09.2016 um 10:30h in der Kirche Herz Mariä Dorf im Warndt
(Festhochamt zum Weihejubiliäum)
• Mittwoch, 14.09.2016 um 18:30h in der Pfarrkirche St. Wendalinus Großrosseln
(Patrozinium der Pfarrei Heilig Kreuz)

Messe „Was ist dir heilig?“ für Chor, Großes Orchester und Solisten:
• Sonntag, 16.10.2016 um 10:45h in der Kirche St. Hedwig, Völklingen-Wehrden
(Festhochamt zum Patrozinium)
• Montag, 01.11.2016 um 18:00h in der Saarbrücker Jugendkirche eli.ja
(eli.go spezial an Allerheiligen)
• Sonntag, 15.01.2017 um 11:00h in der Pfarrkirche St. Josef, Saarbrücken-Malstatt
(Festhochamt mit anschl. Neujahrsempfang)

Saarländischer Rundfunk, 25.03.2016

QuelleSaarländischer Rundfunk

aktueller bericht am Feiertag (25.03.2016)

18-Jähriger komponiert eigene Messe

 

bigFM, 24.03.2016

QuellebigFM Saarland

Radiobeitrag aus der Sendung „Alles, was dich interessiert“

18-Jähriger komponiert Messe